1. Geltungsbereich und Überblick
(1) Diese Datenschutzerklärung informiert über die Verarbeitung personenbezogener Daten durch Weblygo beim Besuch der Website, bei der Nutzung des Kundenkontos und des Ticketsystems sowie bei Bestellung, Bereitstellung und Abrechnung von Webhosting-, Domain-, E-Mail- und sonstigen digitalen Dienstleistungen.
(2) Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen. Verarbeitung umfasst insbesondere das Erheben, Speichern, Verwenden, Übermitteln und Löschen solcher Daten.
(3) Welche Daten im Einzelfall verarbeitet werden, hängt davon ab, welche Funktionen und Leistungen genutzt werden. Weblygo verarbeitet nur die Daten, die für den jeweiligen Zweck erforderlich sind oder deren Verarbeitung wirksam eingewilligt wurde.
2. Verantwortlicher und Datenschutzkontakt
(1) Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist:
Weblygo
Inhaber: Carsten Luckmann
Thomästr. 27, 59494 Soest
E-Mail: mail[ät]weblygo.de
Website: https://weblygo.de
Ticketsystem: https://weblygo.de/supporttickets.php
(2) Datenschutzanfragen können per E-Mail oder über das Ticketsystem eingereicht werden. Telefonischer Support und eine telefonische Bearbeitung von Datenschutzanfragen werden nicht angeboten. Gesetzliche Rechte können über die genannten elektronischen oder schriftlichen Kontaktwege uneingeschränkt ausgeübt werden.
(3) Ein Datenschutzbeauftragter ist derzeit nicht benannt. Sollte eine gesetzliche Benennungspflicht entstehen oder freiwillig ein Datenschutzbeauftragter bestellt werden, werden dessen Kontaktdaten an dieser Stelle ergänzt.
3. Allgemeine Rechtsgrundlagen
(1) Vertrag und vorvertragliche Maßnahmen: Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO, insbesondere für Bestellungen, Kundenkonto, Bereitstellung, Support, Abrechnung, Domains und Vertragskommunikation.
(2) Rechtliche Verpflichtungen: Art. 6 Abs. 1 Buchst. c DSGVO, insbesondere für steuer- und handelsrechtliche Aufbewahrung, behördliche Auskünfte und die Erfüllung gesetzlicher Pflichten.
(3) Berechtigte Interessen: Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO, insbesondere für den sicheren und wirtschaftlichen Betrieb, die Abwehr von Angriffen und Missbrauch, Fehleranalyse, Dokumentation, Durchsetzung oder Abwehr von Ansprüchen und Verbesserung der Dienste. Soweit diese Rechtsgrundlage verwendet wird, werden die Interessen und Rechte der betroffenen Person angemessen berücksichtigt.
(4) Einwilligung: Art. 6 Abs. 1 Buchst. a DSGVO, wenn eine freiwillige Einwilligung eingeholt wird, etwa für nicht erforderliche Cookies oder externe Inhalte. Eine Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.
(5) Besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO sind für die gewöhnliche Nutzung der Dienste nicht erforderlich. Solche Daten sollen nicht ungefragt in Tickets, Nachrichten oder Webspeicher eingestellt werden.
(6) Weblygo erhält personenbezogene Daten überwiegend von der betroffenen Person selbst. Soweit Daten aus anderen Quellen stammen, können dies insbesondere Kreditinstitute, Domainregistrare und Registries, Vertragspartner, Sicherheits- oder Missbrauchsmeldende, Behörden sowie öffentlich zugängliche Quellen sein. Verarbeitet werden dabei nur die für den jeweiligen Zweck erforderlichen Kontakt-, Vertrags-, Zahlungs-, Domain-, Sicherheits- oder Vorgangsdaten.
4. Aufruf der Website und Server-Protokolldaten
(1) Beim Aufruf der Website übermittelt der Browser technisch notwendige Daten. Verarbeitet werden können insbesondere IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, aufgerufene Adresse oder Datei, übertragene Datenmenge, Referrer-Adresse, Browsertyp und -version, Betriebssystem, Geräteinformationen sowie HTTP-Status- und Fehlerdaten.
(2) Die Verarbeitung dient der Auslieferung der Website, der Stabilität und Funktionsfähigkeit, der Fehlerdiagnose sowie dem Schutz vor Angriffen und Missbrauch. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO. Das berechtigte Interesse liegt im sicheren und störungsfreien Betrieb des Internetangebots.
[HOSTING-/RECHENZENTRUMSANBIETER, ANSCHRIFT UND SERVERSTANDORT EINFÜGEN]
[KONKRETE SPEICHERDAUER DER WEB- UND SERVER-LOGS EINFÜGEN, Z. B. 7 ODER 14 TAGE]
(3) Protokolldaten werden länger gespeichert, wenn dies zur Aufklärung eines konkreten Sicherheitsvorfalls, zur Beweissicherung oder aufgrund einer gesetzlichen Pflicht erforderlich ist. Danach werden sie gelöscht oder anonymisiert.
5. Cookies und Zugriffe auf Endgeräte
(1) Die Website und das Kundenportal können Cookies sowie vergleichbare Speichertechniken wie Local Storage oder Session Storage einsetzen. Hierbei können Informationen auf dem Endgerät gespeichert oder bereits gespeicherte Informationen ausgelesen werden.
(2) Technisch unbedingt erforderliche Speicherungen und Zugriffe erfolgen nach § 25 Abs. 2 TDDDG, soweit sie zur Bereitstellung eines ausdrücklich gewünschten Telemediendienstes erforderlich sind. Die anschließende Verarbeitung personenbezogener Daten stützt sich je nach Zweck auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. b oder f DSGVO.
(3) Hierzu können insbesondere Sitzungs-, Sicherheits-, Spracheinstellungs-, Login-, Warenkorb- und Einwilligungs-Cookies gehören. Diese dürfen nicht für eigenständige Analyse- oder Werbezwecke weiterverwendet werden.
(4) Nicht erforderliche Cookies, Trackingtechnologien oder externe Inhalte werden erst nach einer Einwilligung gemäß § 25 Abs. 1 TDDDG und Art. 6 Abs. 1 Buchst. a DSGVO aktiviert. Die Auswahl kann jederzeit über die Cookie-Einstellungen geändert werden.
[VOLLSTÄNDIGES COOKIE-/STORAGE-INVENTAR MIT NAME, ANBIETER, ZWECK UND SPEICHERDAUER EINFÜGEN]
[LINK ODER SCHALTFLÄCHE „COOKIE-EINSTELLUNGEN“ EINFÜGEN]
6. Einwilligungsverwaltung
(1) Sofern ein Consent-Management-System eingesetzt wird, speichert es die ausgewählten Einstellungen und einen Nachweis der Einwilligung oder Ablehnung. Verarbeitet werden können dabei eine pseudonyme Kennung, Auswahlstatus, Zeitpunkt, Browserversion und gekürzte oder vollständige IP-Adresse, soweit dies für den Nachweis erforderlich ist.
(2) Die Verarbeitung dient der Erfüllung gesetzlicher Nachweispflichten und der Umsetzung der Nutzerentscheidung. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 Buchst. c und f DSGVO. Der Nachweis wird nur so lange gespeichert, wie dies zur Dokumentation der Auswahl oder zur Verteidigung gegen Ansprüche erforderlich ist.
[ANBIETER UND SPEICHERDAUER DES CONSENT-MANAGEMENT-SYSTEMS EINFÜGEN ODER ABSCHNITT ENTFERNEN, WENN KEINES EINGESETZT WIRD]
7. Kundenkonto und WHMCS-Kundenverwaltung
(1) Für Registrierung, Kundenverwaltung, Bestellungen, Rechnungen und Support nutzt Weblygo ein WHMCS-basiertes Kunden- und Abrechnungssystem. Verarbeitet werden können Name, Firma, Rechnungsanschrift, Land, E-Mail-Adresse, Kundennummer, Benutzerkennung, Passwort-Hash, Zwei-Faktor-Status, IP-Adressen, Login- und Sicherheitsereignisse, Bestellungen, Verträge, Domains, Rechnungen, Zahlungen und Kommunikationsverläufe.
(2) Die Verarbeitung ist für die Einrichtung und Verwaltung des Kundenkontos, die Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen und die Vertragsabwicklung erforderlich. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO. Sicherheitsprotokolle werden ergänzend auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO gestützt.
(3) Eine Telefonnummer wird für den Support nicht benötigt. Sie wird nur erhoben, wenn im Einzelfall ein dokumentierter vertraglicher oder gesetzlicher Zweck besteht; anderenfalls soll sie im Bestellprozess nicht als Pflichtangabe verlangt werden.
(4) Passwörter werden nicht im Klartext gespeichert. Kunden sind verpflichtet, sichere und ausschließlich für das Kundenkonto verwendete Zugangsdaten zu wählen und verfügbare zusätzliche Schutzfunktionen zu nutzen.
[PRÜFEN UND EINFÜGEN: WHMCS SELBST GEHOSTET ODER DIENSTLEISTER, SERVERSTANDORT, EINGESETZTE MODULE UND ETWAIGE EXTERNE SCHNITTSTELLEN]
8. Bestellungen und Vertragsdurchführung
(1) Bei einer Anfrage oder Bestellung verarbeitet Weblygo die zur Prüfung, Annahme, Bereitstellung und Verwaltung erforderlichen Stamm-, Kontakt-, Vertrags-, Produkt-, Nutzungs- und Abrechnungsdaten. Dazu gehören auch Bestellzeitpunkt, IP-Adresse, gebuchter Tarif, Laufzeit, technische Zuweisungen und der Vertragsstatus.
(2) Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO. Soweit Angaben aufgrund steuer-, handels- oder sanktionsrechtlicher Pflichten verarbeitet werden müssen, gilt ergänzend Art. 6 Abs. 1 Buchst. c DSGVO.
(3) Ohne die als erforderlich gekennzeichneten Angaben kann Weblygo ein Kundenkonto oder einen Vertrag regelmäßig nicht anlegen, prüfen oder erfüllen.
9. Domainregistrierung und Domainverwaltung
(1) Bei Domainbestellungen werden die nach den Regeln der jeweiligen Vergabestelle oder des Registrars erforderlichen Inhaber-, Verwaltungs-, Kontakt- und technischen Daten verarbeitet und an die zuständige Registry, den Registrar und erforderliche technische Dienstleister übermittelt. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO.
(2) Abhängig von der Top-Level-Domain können Vergabestellen zusätzliche Nachweise verlangen. Eine Veröffentlichung personenbezogener Kontaktdaten in öffentlichen Abfragediensten erfolgt nur, soweit dies nach den anwendbaren Registrierungsregeln und Datenschutzvorgaben zulässig oder erforderlich ist.
[EINGESETZTE REGISTRARS/REGISTRIES UND DEREN DATENSCHUTZHINWEISE EINFÜGEN]
10. Vorkasse, Banküberweisung und Rechnungswesen
(1) Weblygo erbringt Leistungen ausschließlich gegen Vorkasse. Bei einer Überweisung werden insbesondere Name des Kontoinhabers, IBAN oder Kontoverbindung, Betrag, Buchungsdatum, Verwendungszweck sowie Rechnungs- und Kundennummer verarbeitet. Weblygo erhält diese Daten über das kontoführende Kreditinstitut.
(2) Die Verarbeitung dient der Zahlungszuordnung, Freischaltung, Vertragsdurchführung, Buchhaltung und Erfüllung steuerlicher Pflichten. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 Buchst. b und c DSGVO.
(3) Es werden keine Karten-, Wallet- oder Rechnungskaufdaten erhoben, solange Weblygo ausschließlich Banküberweisung als Vorkasse anbietet. Kreditinstitute verarbeiten Zahlungsdaten in eigener datenschutzrechtlicher Verantwortlichkeit.
11. Ticketsystem und Support
(1) Der technische und vertragliche Support wird an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr ausschließlich über das Ticketsystem bereitgestellt. Telefonischer Support wird nicht angeboten.
(2) Bei der Erstellung und Bearbeitung eines Tickets werden insbesondere Kundennummer, Name, E-Mail-Adresse, Zeitpunkt, Kategorie, Betreff, Nachrichteninhalt, Anhänge, betroffene Dienste, technische Diagnosedaten, IP-Adresse, Bearbeitungsstatus und Kommunikationsverlauf verarbeitet.
(3) Die Verarbeitung dient der Bearbeitung der Anfrage, Fehleranalyse, Vertragserfüllung, Dokumentation und Systemsicherheit. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 Buchst. b und f DSGVO sowie, bei rechtlichen Pflichten, Art. 6 Abs. 1 Buchst. c DSGVO.
(4) Zugangspasswörter, private Schlüssel, Wiederherstellungscodes oder andere Geheimnisse dürfen nicht im Klartext in Tickets übermittelt werden. Ist ein zeitweiser technischer Zugang erforderlich, wird ein geeigneter sicherer Übermittlungsweg vereinbart.
[ANBIETER/HOSTING DES TICKETSYSTEMS UND KONKRETE AUFBEWAHRUNGSDAUER ABGESCHLOSSENER TICKETS EINFÜGEN]
12. Kontakt per E-Mail oder Formular
(1) Bei einer Kontaktaufnahme per E-Mail oder Kontaktformular verarbeitet Weblygo die übermittelten Kontakt- und Inhaltsdaten sowie technische Metadaten, soweit diese zur Bearbeitung der Anfrage erforderlich sind.
(2) Bezieht sich die Anfrage auf einen Vertrag oder dessen Anbahnung, ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO Rechtsgrundlage. Im Übrigen erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO; das berechtigte Interesse liegt in der sachgerechten Bearbeitung und Dokumentation der Anfrage.
[E-MAIL-/FORMULARANBIETER, SPAM-SCHUTZ ODER CAPTCHA EINFÜGEN; BEI NICHT ERFORDERLICHEN EXTERNEN CAPTCHA-DIENSTEN EINWILLIGUNG BERÜCKSICHTIGEN]
13. Bereitstellung und Nutzung der Hosting-Dienste
(1) Zur Bereitstellung der gebuchten Dienste verarbeitet Weblygo Vertrags- und Nutzungsdaten, technische Kennungen, zugewiesene IP-Adressen, Ressourcennutzung, Konfigurationsdaten, Verwaltungsaktionen, Zustell- und Fehlerprotokolle sowie Informationen über gebuchte Speicher-, Datenbank-, DNS-, E-Mail- und Zertifikatsleistungen.
(2) Die Verarbeitung dient der Leistungserbringung, Verwaltung, Kapazitätsplanung, Abrechnung, Fehlerbehebung, Nachweisführung und Systemsicherheit. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 Buchst. b und f DSGVO.
(3) E-Mail-Verkehr kann zusätzliche Absender-, Empfänger-, Routing-, Zeit-, Größen-, Spam- und Zustellinformationen enthalten. Inhaltsdaten werden nur verarbeitet, soweit dies technisch für Übertragung und Speicherung oder zur Bearbeitung eines konkreten Supportfalls erforderlich ist.
14. Sicherheit, Missbrauchs- und Störungsbearbeitung
(1) Weblygo verarbeitet Sicherheits-, Protokoll- und Kommunikationsdaten, um Angriffe, Malware, Spam, Phishing, unbefugte Zugriffe, Überlastung und sonstigen Missbrauch zu erkennen, abzuwehren und aufzuklären. Hierzu können Ereignisdaten mit Kunden-, Vertrags- oder technischen Kennungen verknüpft werden.
(2) Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO. Das berechtigte Interesse liegt im Schutz der Systeme, Kunden, Kommunikationspartner und Dritten sowie in der Durchsetzung vertraglicher und rechtlicher Anforderungen.
(3) Erhält Weblygo Hinweise auf mutmaßlich rechtswidrige Inhalte oder Sicherheitsverstöße, werden die Angaben des Hinweisgebers, die bezeichneten Inhalte, technische Belege, Kommunikationsverläufe und getroffene Maßnahmen verarbeitet, soweit dies zur Prüfung, Erfüllung gesetzlicher Pflichten oder Rechtsverteidigung erforderlich ist.
15. Kundendaten im Auftrag
(1) Soweit Kunden über die Hosting-Dienste personenbezogene Daten eigener Besucher, Nutzer, Beschäftigter oder Geschäftspartner verarbeiten, ist grundsätzlich der Kunde datenschutzrechtlich Verantwortlicher und Weblygo Auftragsverarbeiter im Sinne des Art. 28 DSGVO.
(2) Für diese Verarbeitung wird vor deren Beginn ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung geschlossen. Weblygo verarbeitet die Daten nur nach dokumentierter Weisung des Kunden, soweit keine gesetzliche Verarbeitungspflicht besteht.
(3) Der Kunde ist für die Rechtmäßigkeit der eingestellten Inhalte, die Information seiner betroffenen Personen, die Erfüllung ihrer Rechte und die datenschutzgerechte Konfiguration seiner Anwendungen verantwortlich. Diese Datenschutzerklärung ersetzt nicht die eigene Datenschutzerklärung des Kunden.
16. Datensicherungen und Wiederherstellung
(1) Soweit eine Datensicherung vereinbart oder betrieblich erforderlich ist, können Kunden-, Konfigurations-, Inhalts- und Protokolldaten in Sicherungskopien verarbeitet werden. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 Buchst. b und f DSGVO beziehungsweise bei Auftragsverarbeitung der Vertrag nach Art. 28 DSGVO.
(2) Sicherungskopien werden zugriffsgeschützt und nach dem festgelegten Sicherungszyklus überschrieben oder gelöscht. Einzelne Daten können nach Löschung im Produktivsystem bis zum Ablauf des Sicherungszyklus technisch noch in Backups enthalten sein und werden nur im erforderlichen Wiederherstellungsfall erneut verarbeitet.
[BACKUP-INTERVALL, AUFBEWAHRUNGSDAUER, SPEICHERORT UND EINGESETZTEN BACKUP-DIENSTLEISTER EINFÜGEN]
17. Empfänger und Auftragsverarbeiter
(1) Personenbezogene Daten werden nur an Empfänger übermittelt, soweit dies zur Vertragserfüllung, aufgrund einer Einwilligung, zur Wahrung berechtigter Interessen oder aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung erforderlich ist.
(2) Empfängerkategorien können insbesondere Rechenzentrums- und Infrastrukturbetreiber, IT- und Sicherheitsdienstleister, E-Mail- und Ticketsystemanbieter, Domainregistrare und Registries, Zertifizierungsstellen, Kreditinstitute, Buchhaltungs- und Steuerberatungsdienstleister, Behörden, Gerichte und sonstige rechtlich berechtigte Stellen sein.
(3) Auftragsverarbeiter werden sorgfältig ausgewählt, vertraglich nach Art. 28 DSGVO gebunden und nur im Rahmen dokumentierter Weisungen eingesetzt. Eigenständig Verantwortliche verarbeiten die übermittelten Daten nach ihren eigenen gesetzlichen Pflichten.
[VOLLSTÄNDIGE LISTE DER TATSÄCHLICHEN DIENSTLEISTER MIT NAME, ANSCHRIFT, LEISTUNG, SERVERSTANDORT UND DATENSCHUTZLINK EINFÜGEN]
18. Datenübermittlungen außerhalb von EU und EWR
(1) Eine Übermittlung in Staaten außerhalb der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums erfolgt nur, wenn hierfür die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Dies kann insbesondere auf einem Angemessenheitsbeschluss nach Art. 45 DSGVO, geeigneten Garantien nach Art. 46 DSGVO oder einer Ausnahme nach Art. 49 DSGVO beruhen.
(2) Werden Standardvertragsklauseln verwendet, prüft Weblygo im erforderlichen Umfang, ob zusätzliche technische oder organisatorische Maßnahmen notwendig sind. Betroffene können Informationen über die eingesetzten Garantien anfordern.
[PRÜFEN UND EINFÜGEN: DRITTLANDANBIETER, EMPFÄNGERLAND, GARANTIE UND DATENSCHUTZLINK; ABSCHNITT ANPASSEN, WENN KEINE DRITTLANDÜBERMITTLUNG ERFOLGT]
19. Speicherdauer und Löschung
(1) Personenbezogene Daten werden gelöscht oder anonymisiert, sobald der jeweilige Zweck entfällt und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten, berechtigten Beweissicherungsinteressen oder sonstigen Rechtsgründe entgegenstehen.
(2) Vertrags- und Kommunikationsdaten können bis zum Ablauf der regelmäßigen zivilrechtlichen Verjährungsfrist aufbewahrt werden. Diese beträgt regelmäßig drei Jahre und beginnt grundsätzlich mit dem Ende des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist.
(3) Buchungsbelege werden regelmäßig acht Jahre, Handels- und Geschäftsbriefe regelmäßig sechs Jahre sowie Jahresabschlüsse und vergleichbare Unterlagen regelmäßig zehn Jahre aufbewahrt. Längere Fristen gelten, soweit ein Verfahren, eine Prüfung oder eine andere gesetzliche Pflicht dies erfordert.
(4) Nach Vertragsende werden exportierbare Kundendaten nach Maßgabe des Vertrags und des vereinbarten Wechsel- oder Löschverfahrens grundsätzlich noch 30 Kalendertage zum Abruf bereitgestellt und anschließend gelöscht, soweit keine Aufbewahrungspflicht besteht. Sicherungskopien werden mit Ablauf des jeweiligen Backup-Zyklus überschrieben.
(5) Konkrete kürzere oder längere Speicherfristen sind in den jeweiligen Abschnitten genannt. Sind dort noch Platzhalter enthalten, müssen sie vor Veröffentlichung durch die tatsächlich technisch umgesetzten Fristen ersetzt werden.
20. Rechte betroffener Personen
(1) Betroffene Personen haben nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen das Recht auf Auskunft nach Art. 15 DSGVO, Berichtigung nach Art. 16 DSGVO, Löschung nach Art. 17 DSGVO, Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO sowie Datenübertragbarkeit nach Art. 20 DSGVO.
(2) Beruht die Verarbeitung auf einer Einwilligung, kann diese nach Art. 7 Abs. 3 DSGVO jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt.
(3) Zur Bearbeitung eines Antrags kann Weblygo zusätzliche Informationen verlangen, wenn begründete Zweifel an der Identität bestehen. Dadurch soll verhindert werden, dass Daten an unberechtigte Personen herausgegeben oder verändert werden.
21. Widerspruchsrecht
(1) Betroffene Personen können aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen eine Verarbeitung Widerspruch einlegen, die auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. e oder f DSGVO beruht. Weblygo verarbeitet die Daten dann nicht mehr, es sei denn, es bestehen zwingende schutzwürdige Gründe oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
(2) Einer Verarbeitung für Direktwerbung kann jederzeit ohne Angabe von Gründen widersprochen werden. Weblygo verarbeitet die Daten danach nicht mehr zu diesem Zweck.
22. Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde
(1) Betroffene Personen haben nach Art. 77 DSGVO das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren. Zuständig für Weblygo ist insbesondere:
Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen
Kavalleriestraße 2–4
40213 Düsseldorf
Postfach 20 04 44, 40102 Düsseldorf
E-Mail: poststelle@ldi.nrw.de
Website: https://www.ldi.nrw.de/
(2) Das Beschwerderecht kann auch bei einer anderen nach Art. 77 DSGVO zuständigen Aufsichtsbehörde ausgeübt werden. Eine vorherige Kontaktaufnahme mit Weblygo ist nicht erforderlich.
23. Pflicht zur Bereitstellung von Daten
(1) Die Bereitstellung bestimmter Stamm-, Kontakt-, Vertrags-, Domain- und Zahlungsdaten ist für einen Vertragsschluss oder aufgrund gesetzlicher Vorgaben erforderlich. Ohne diese Angaben kann Weblygo die Bestellung nicht prüfen, ausführen oder abrechnen.
(2) Freiwillige Angaben werden als solche behandelt. Eine erteilte Einwilligung kann verweigert oder widerrufen werden, ohne dass hierdurch ein Nachteil für die vertragsgemäß auch ohne diese Einwilligung nutzbaren Leistungen entsteht.
24. Automatisierte Entscheidungen und Profiling
(1) Weblygo trifft grundsätzlich keine Entscheidungen, die ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung einschließlich Profiling beruhen und gegenüber der betroffenen Person rechtliche Wirkung entfalten oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigen.
(2) Automatisierte Sicherheitsregeln können Zugriffe vorübergehend blockieren, Nachrichten als Spam einstufen oder Bestellungen zur manuellen Prüfung kennzeichnen. Solche Maßnahmen dienen der Systemsicherheit und werden überprüft, wenn der Betroffene berechtigte Einwände vorbringt.
25. Externe Inhalte, Analyse und Marketing
(1) Diese Fassung geht davon aus, dass ohne vorherige Einwilligung keine nicht erforderlichen Analyse-, Werbe-, Remarketing-, Social-Media-, Video-, Karten-, Schrift-, CDN- oder vergleichbaren Drittanbieterdienste geladen werden.
(2) Werden solche Dienste tatsächlich eingesetzt, muss vor ihrer Aktivierung geprüft werden, ob eine Einwilligung nach § 25 Abs. 1 TDDDG und Art. 6 Abs. 1 Buchst. a DSGVO erforderlich ist. Die Datenschutzerklärung muss dann für jeden Dienst mindestens Anbieter, Datenarten, Zweck, Rechtsgrundlage, Empfänger, Speicherdauer, Widerrufsmöglichkeit und Drittlandtransfer beschreiben.
[ALLE TATSÄCHLICH EINGESETZTEN EXTERNEN DIENSTE EINTRAGEN ODER DIESEN ABSCHNITT NACH BESTÄTIGUNG „KEINE EXTERNEN DIENSTE“ ENTSPRECHEND KÜRZEN]
26. Verschlüsselung und Datensicherheit
(1) Weblygo trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um personenbezogene Daten vor Verlust, Manipulation, unbefugtem Zugriff und unzulässiger Offenlegung zu schützen. Die Maßnahmen werden unter Berücksichtigung des Risikos, des Stands der Technik und der Art der Verarbeitung regelmäßig überprüft.
(2) Die Website und Kundenbereiche werden verschlüsselt über TLS/HTTPS übertragen. Bei einer unverschlüsselten E-Mail-Kommunikation kann ein vollständiger Schutz auf dem Übertragungsweg nicht gewährleistet werden; besonders vertrauliche Informationen sollen über einen zuvor abgestimmten sicheren Weg übermittelt werden.
27. Minderjährige
(1) Die Angebote von Weblygo richten sich nicht gezielt an Kinder. Verträge werden nur mit voll geschäftsfähigen Personen oder wirksam vertretenen Organisationen geschlossen. Werden Daten Minderjähriger ohne erforderliche Berechtigung bekannt, prüft Weblygo deren Löschung oder Einschränkung.
28. Aktualisierung dieser Datenschutzerklärung
(1) Weblygo passt diese Datenschutzerklärung an, wenn sich Verarbeitungsvorgänge, Dienstleister, eingesetzte Technik oder die Rechtslage ändern. Maßgeblich ist die auf der Website veröffentlichte aktuelle Fassung.
(2) Änderungen, die eine Einwilligung erfordern oder die vertraglich zugesagte Verarbeitung wesentlich betreffen, werden nicht allein durch die Veröffentlichung dieser Erklärung legitimiert. Erforderliche Einwilligungen oder Vertragsänderungen werden gesondert eingeholt beziehungsweise vereinbart.